Vollendete Metamorphose

Solarmodule schliessen ihre Entwicklung hin zum frei gestaltbaren Baustoff ab. Die Gestaltung dieses Baustoffs beginnt mit der Vision des Gesamtwerkes. Drei Schritte führen von der Leitidee zum Solarmodul.

1. Das Raster definiert Form, Grösse und Stärke der Solarmodule

Rechtecke, Dreiecke, Vielecke, Rundungen, Wölbungen, Ausschnitte: Die freie Wahl der Geometrien der Solarmodule ist die Ausgangslage der Gestaltung. Die Abmessungen erstrecken sich über eine Bandbreite von 200 x 300 mm bis 2400 x 4150 mm. Glasstärken von 2 - 12 mm pro Glas können verarbeitet werden. Kostenvorteile entstehen beim Einsatz der Standardgrösse 1669 x 999 x 8 mm. Härtungsgrade (TVG, ESG) lassen sich frei wählen.

 

Downloads

Planungsinfos Sondermodule


Sonderformen

2. Der Ausdruck bestimmt die Oberfläche der Solarmodule

In der Gestaltung steht das volle Spektrum des Materials «Glas» zur Verfügung. Strukturierungen und Satinierungen von Oberflächen sind genauso möglich wie der bewusste Einsatz von Spiegelungen. Solarglas ist aufgrund seiner dezenten Strukturierung und höchsten Effizienz die Basis der meisten integrierten Solarmodule. Diese Strukturierung gewährleistet eine hohe Lichtabsorption und minimale Blendung.

A Mountain Lake

B Frost

C Fjord

D Crystal

E Glacier

F Creek

G Stream

H Wave

I Pearl

K Ice Diamond

L Ripple

M Snowdrift

N Mistral

3. Der Charakter erwächst aus Farbgebung und Intensität

Fine Line

Die klassische Nadelstreifen-Optik ermöglicht Akzente mit Hilfe der Technologie. Diese Gestaltungsvariante ist sowohl bezüglich Leistung wie auch Kosten die Effizienteste.

Totally Black

Durch das Verbergen der Busbars (Zellkontaktierungen) entsteht eine diskrete, komplett schwarze Oberfläche. Die Technologie wird so erst auf den zweiten Blick ersichtlich.

Translucent

Lichtdurchlässiges Solarmodul (transluzide Zellzwischenräumen) für offene Strukturen. Durch die Wahl der Zellabstände können Lichtdurchlässigkeit und Leistung austariert werden.

Fine Art

Die Farbgebung der Solarmodule ist offen. Mit lichten Pastelltönen lässt sich ebenso gestalten wie mit satten erdigen Noten. Drei Quellen lassen sich für die Farbwahl heranziehen:

  • SOLARCOLOR Farbfächer (zeit- und kosteneffizient)
  • NCS Farbfächer (hohe Farbbandbreite)
  • Individuelle Farbentwicklung (vollständig frei)

Hohe Farbintensitäten (Deckkraft) lassen die Zellstruktur verschwinden, womit das solare Geheimnis
der Gebäudehülle gewahrt wird. Leichte Intensitäten hingegen erlauben einen technoiden Eindruck und Leistungen bis 95% eines konventionellen Solarmoduls (bis zu 195 Wp/m2).

SOLARCOLOR spring

SOLARCOLOR summer

SOLARCOLOR autumn

SOLARCOLOR winter

Upgrade ZeroReflect

Die Akzeptanz von Solaranlagen in der Bevölkerung ist sehr hoch. Sie wird mit neuartigen Designs und uneingeschränkten Individualisierungsmöglichkeiten noch weiter gestärkt. ZeroReflect ist eine im Megasol Design-Labor entwickelte Oberfläche, die blend- und reflektionsfrei ist – unabhängig von der Einbausituation, des Winkels oder der Tageszeit. Sie kommt bei besonders hohen Anforderungen an die "Blendfreiheit" von Solarmodulen zum Einsatz. Dazu gehören spezielle Einbausituationen, sensibles, subjektives Empfinden oder regulatorische Einschränkungen (z.B. Verkehrsknotenpunkte).

«Creek Granite Grey» mit ZeroReflect

Weitere Themen

  • Red Dot

    Internationaler Design-Preis für ein Schweizer Solarsystem
  • HiR Technologie

    Über 25% Zelleffizienz: HiR macht es möglich
  • Glas-Glas Solarmodule

    Freier Gestaltungsspielraum, hohe Dauerhaftigkeit und Stabilität zeichnen diesen solaren Baustoff aus.